Zusammen mit Yasmin checkte ich in
eines der besten Hostels, in denen ich bis jetzt war ein.
Mitten in der „Stadt“ (2751
Einwohner: ich fühle mich richtig heimisch) lagen die kleinen
Häuschen trotzdem im Grünen und es fühlte sich an wie mitten im
Regenwald.
| Ich und Tina in den tollen engen Neoprenanzuegen |
Am nächsten Tag ging ich direkt zu
einer Reiseagentur und buchte meine Segeltour für den nächsten Tag
und gleich dazu, die 3-Tagestour nach Fraser Island.
In meinem Hostel traf ich dann noch
zufällig 2 Mädels, die ich in Townsville kennengelernt hatte und
zufälligerweise hatten die beiden die selbe Tour wie ich gebucht!
Gemeinsam mit Tina und Fränzi ging es
also am Sonntag auf die Segeltour. Es waren nur 11 Leute an Bord
(sonst kommen bis zu 28 Leute mit), sodass wir so richtig viel Platz
hatten.
Das Segeln war richtig super, aber ich
hatte zwischendurch wirklich Angst ins Wasser zu fallen, weil das
Boot fast 90° gekippt im Wasser dahinfuhr!
Zuerst war ich enttäuscht, weil alles
war nur braun und grau. Doch je weiter ich von der Insel wegschwamm,
desto bunter wurden die Korallen (allerdings nicht so schön wie in
Cairns).
Dann segelten wir weiter zu einem
anderen Ort, wo wir über Nacht blieben und am nächsten Morgen um 6
Uhr (-.-) wieder weiter fuhren.
Und dann ging es zum eigentlichen
Highlight! Whitehaven Beach! ♥
Der drittschönste Strand der Welt (ich
will nicht wissen, wie die anderen beiden aussehen), mit Sand, der so
mikroskopisch fein ist, dass er von der NASA verwendet wird, um damit
die Linsen für die Teleskope
herzustellen.
Leider darf man von dem Sand nichts
mitnehmen, weil wenn das jeder Besucher machen würde, würde man pro
Jahr 2 km des Strands verlieren (er ist 16 km lang).
Von Minute zu Minute wurde der Strand
schöner, da durch die Ebbe immer mehr zum Vorschein kam und trotz
der 3 Stunden, die wir dort verbrachten, hätte ich noch stundenlang
da bleiben können. Ich stand so oft einfach nur da und habe in die
Landschaft gestarrt, weil es einfach so unbeschreiblich schön war!
Doch der Tag war noch nicht vorbei!
Nach einem ausgiebigen Lunch ging es weiter zur nächsten
Schnorchelstelle! Kaum war man im Wasser sah man nur noch eins:
Fische!
Hunderte von verschiedene Fische
schwammen in Scharen um einen herum (wobei das Brot, dass die Crew
ins Wasser geworfen hat auch nicht hilfreich war :D)
Am nächsten Tag gingen wir morgens um
7 Uhr gleich wieder schnorcheln und zwar mit großen
Wasserschildkröten! Eine habe ich sogar aufgeweckt, die gerade schön
mitten in einer Anemone geschlaffen hatte.
Danach segelten wir leider schon wieder
zurück nach Airlie Beach und die Reise ging weiter nach Süden!
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