Montag, 17. November 2014

2 Wochen in InnisFAIL (oder auch liebevoll InnisJAIL genannt)

Wie schon in der Überschrift angedeutet verbinde ich sehr viel Liebe mit diesem wunderschönen Ort. (Achtung: Ironie)

Nach einer Horror-Ankunft (in Cairns erst einmal 2 Stunden mit meinem Gepäck durch die Gegend geirrt und in Innisfail kein Netz, also auch langes Herumirren) bekam ich von Manager des Working Hostels Backpackers Shack schließlich ein Bett zugeteilt.

Zur Erklärung: Ein Working Hostel ist ein Hostel, dass die Backpacker, die darin wohnen an die umliegenden Farmen zu Arbeiten vermittelt. Leider bekommt nicht immer jeder einen Job und am Anfang heißt es auch immer man muss mindestens 1-2 Wochen auf einen Job warten.

Der Manager sagte zu mir ich könnte vll sogar schon diese Woche was bekommen, weil grad ziemlich viel los ist, aber in der zweiten Woche würde ich auf JEDEN FALL (haha) arbeiten können.

Gleich am ersten Tag lernte ich 4 Mädels aus Deutschland kennen!! Abends haben wir gleich mal ne Schlagerparty veranstaltet (Modern Talking, Helene Fischer und Co. Alles war dabei :D)

Die erste Woche war extrem langweilig, ich hatte tagsüber nie etwas zu tun aber abends war es immer witzig, da alle von der Arbeit „nach Hause“ kamen.
Zu uns Mädels gesellten sich dann noch 2 Finnen, die noch nicht so lange da waren und generell waren die Leute im Hostel echt witzig und alle (bis auf die schwedischen Mädels) total nett.

Daher war auch das Wochenende sehr amüsant, da immer viel gefeiert wird, wenn mal nicht gearbeitet und um 5 Uhr morgens aufgestanden werden muss.
Carina, Laura und ich (alle deutsch: SURPRISE)
Aufgrund des ständigen Aufeinandersitzens und durchgehender Langeweile, weil in Innisfail mal so gar nichts zu machen ist, entstehen auch immer wieder kleine oder größere Dramen zwischen den ganzen Leuten (ohne Witz, ich hab mich gefühlt, wie in einer Soap Opera :D)

In der zweiten Woche wurden dann recht viele Leute gefeuert, da die Bauern aufgrund des langen Winters und wenig Regen fast keine Früchte mehr hatten.
Außerdem hatten so alle das Gefühl, das die Verteilung der Jobs manchmal nicht so mit rechten Dingen zuging.
Jedenfalls beschloss ich also weiter zu reisen, weil ich nicht nochmal 3 Wochen auf einen Job warten wollte.


Also: Amelie ist jetzt auf dem Weg „down the eastcoast“

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