Wie schon in der Überschrift
angedeutet verbinde ich sehr viel Liebe mit diesem wunderschönen
Ort. (Achtung: Ironie)
Zur Erklärung: Ein Working Hostel ist
ein Hostel, dass die Backpacker, die darin wohnen an die umliegenden
Farmen zu Arbeiten vermittelt. Leider bekommt nicht immer jeder einen
Job und am Anfang heißt es auch immer man muss mindestens 1-2 Wochen
auf einen Job warten.
Der Manager sagte zu mir ich könnte
vll sogar schon diese Woche was bekommen, weil grad ziemlich viel los
ist, aber in der zweiten Woche würde ich auf JEDEN FALL (haha)
arbeiten können.
Gleich am ersten Tag lernte ich 4
Mädels aus Deutschland kennen!! Abends haben wir gleich mal ne
Schlagerparty veranstaltet (Modern Talking, Helene Fischer und Co.
Alles war dabei :D)
Die erste Woche war extrem langweilig,
ich hatte tagsüber nie etwas zu tun aber abends war es immer witzig,
da alle von der Arbeit „nach Hause“ kamen.
Zu uns Mädels gesellten sich dann noch
2 Finnen, die noch nicht so lange da waren und generell waren die
Leute im Hostel echt witzig und alle (bis auf die schwedischen
Mädels) total nett.
Daher war auch das Wochenende sehr
amüsant, da immer viel gefeiert wird, wenn mal nicht gearbeitet und
um 5 Uhr morgens aufgestanden werden muss.
| Carina, Laura und ich (alle deutsch: SURPRISE) |
Aufgrund des ständigen
Aufeinandersitzens und durchgehender Langeweile, weil in Innisfail
mal so gar nichts zu machen ist, entstehen auch immer wieder kleine
oder größere Dramen zwischen den ganzen Leuten (ohne Witz, ich hab
mich gefühlt, wie in einer Soap Opera :D)
In der zweiten Woche wurden dann recht
viele Leute gefeuert, da die Bauern aufgrund des langen Winters und
wenig Regen fast keine Früchte mehr hatten.
Außerdem hatten so alle das Gefühl,
das die Verteilung der Jobs manchmal nicht so mit rechten Dingen
zuging.
Jedenfalls beschloss ich also weiter zu
reisen, weil ich nicht nochmal 3 Wochen auf einen Job warten wollte.
Also: Amelie ist jetzt auf dem Weg
„down the eastcoast“
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