Am Mittag kam ich in Rainbow Beach an (wo echt nichts ist ausser Hostels, ein paar Laeden fuer die ganzen Touris und ein Strand..
Nachmittags war dann unser Briefing fuer die Tour am naechsten Tag.
Wir wurden in Gruppen eingeteilt, die sich die naechsten 3 Tage ein Auto teilen wuerden.
1. Ueberraschung: In meiner Gruppe ist kein einziger Deutscher!! *-*
3 Schwedinnen, 2 Englaenderinnen, 2 Englaender, eine Franzoesin und eine Daenin.
Dann mussten wir nochmal Geld fuer Feuerholz (laecherlich) und Unfallversicherung hinblaettern.
Am naechsten Tag hiess es dann um halb 7 aufstehen, die restlichen Sachen packen, fruehstuecken (es gab kostenlose Pancakes *_*), auschecken und das Gepaeck verstauen, das man nicht mit auf die Insel nimmt.
Danach ging es leider noch eine Ewigkeit bis wir endlich losfuhren, weil noch alle Sachen in die Autos verstaut warden musste, wobei keiner einen Plan hatte was er jetzt eigentlich genau machen soll und die Guides uns irgendwie auch keine so grosse Hilfe waren..
Es ging nochmal zurueck ins Hostel, wo wir wieder einen Vortrag ueber Verhaltensregeln, Gefahren usw. auf Fraser bekamen und dann gings aber auch endlich los!!
Meine Gruppe war in dem grossen Auto, das von dem Guide gefahren wurde, weshalb am ersten Tag niemand von uns selbst gefahren ist.
Leider war das Wetter nicht so super und als wir auf die Faehre gewartet haben, fing es auch an zu regnen.
Aber auf der Insel fuhren wir dann Richtung Norden, hinaus aus dem Regen und hinein in die Sonne!!!
Auf dem Weg sahen wir auch ein paar Delfine am Strand entlangschwimmen (sogar ein Babydelfin <3)

Der erste Stop war dann Lake Wabby. Man muss vom Strand aus 40 Minuten laufen und da waren alle ganz froh, dass das Wetter nicht so super war.
Ploetzlich steht man dann inmitten einer Wueste und eine steile Sandduene spaeter findet man den kaeltesten See der Insel (er ist nicht kalt, das sind normale Temperaturen unseres Schwimmbads im Sommer :D)
In dem See sind lauter kleine Fische, wie wenn
man in so ein Shop geht, wo man seine Fuesse in ein Wasser mit Fischen haelt, damit sie die tote Haut von dem Koerper essen.
Sobald man nur einen Schritt in den See macht ist man umringt von den Fischen und ich sag's euch: das kitzelt wie Hoelle :D
Danach ging's auch schon zu unserem Camp, wir zogen in unsere Zelte ein und kochten zusammen Abendessen.


Am naechsten Tag ging's dann schon recht frueh weiter: Unsere Gruppe bekam diesmal einen Wagen zum selber fahren!
Wir fuhren ins Inland der Insel zum groessten und schoensten See der Insel: Lake McKenzie (auch Mecces genannt). Der Sand ist fast genauso fein wie auf Whitehaven Beach und unser Guide gab uns den Tipp erstmal ein Ganzkoerper-Peeling zu machen + Haare.
Gesagt, getan: Alle Maedels natuerlich sofort Beauty-Session veranstaltet und es hat echt geholfen! Haare und Haut waren danach extreme weich!!
Nach dem Lunch ging's dann ab weiter zur Central Station, wo mal ziemlich viele Leute auf Fraser gewohnt haben und machten einen kleinen Regenwaldspaziergang.
Die naechste Strecke Richtung Strand bin ich dann gefahren!! Das war der HAMMER!
Ich hab zwar erstmal meine Hand gegen das Fenster neben mir gehauen, weil ich auf der rechten Seite schalten wollte, aber sonst hats geklappt :D
Vom naechsten Halt habe ich leider keine Bilder, denn da waren wir am Eli Creek, auch Lazy River genannt. Man laeuft einen Steg in den Wald hinein und legt sich dann in einen kristallklaren kleinen Bach, dessen Stroemung einen ganz gemuetlich wieder an den Strand zurueckbringt (deshalb keine Kamera dabei gehabt)
Ein paar Australier waren da gerade am Campen und hatten Schlauchboote und Gummireifen dabei, die sie uns netterweise ausgeliehen haben, was das ganze noch lustiger machte. Ich hatte fast das Gefuehl ich bin in irgendeinem Hallenbad und steh in der Schlange zu einer Rutschbahn. Nur war das ganze im Wald und langsamer :D
Der letzte Stop des Tages war Maheno Wreck!
Ich und 2 andere Maedels wollten ein Stueck abseits der Gruppe zuerst das Info-Schild ueber das Schiff lesen und dabei bekamen wir alle dann ein bisschen Panik. Denn ploetzlich tauchten 2 Dingos auf, die immer naeher auf uns zugelaufen kamen! Zum Glueck kam unser Guide auf uns zugelaufen und beruhigte uns ein bisschen und wir konnten ein paar geniale Bilder von den Dingos schiessen!
Am naechsten Tag hiess es dann auch schon Sachen packen und alles in die Autos verstauen.
Heute ging's in den Norden der Insel.
Zuerst badeten wir in den Champagne Pools, die einzige Stelle, an der man im Meer baden kann, weil die Steine um den "Pool" herum einen natuerlichen Schutzwall bilden
In der Naehe ist dann auch gleich Indian Heads, der gefaehrlichste, aber fuer mich auch der schoenste Punkt der Insel.
Man muss erst einmal einen kleinen Berg hinaufsteigen und hat dann von oben, direkt an den Klippen einen genialen Ausblick auf Strand, Meer, Schildkroeten (wenn man Glueck hat sogar Haie oder Delfine).
Unser letztes Lunch hatten wir wieder bei Eli Creek, wo wir uns nochmal ein paar Mal in dem faulen Fluss trieben liessen!
Dann ging's leider auch schon wieder zurueck auf's Festland (back to reality)