Donnerstag, 27. November 2014

BRISSY!!

Nach der schlimmsten Hostel-Nacht meines Lebens (bisher), ging es am Mittag auf nach Brissy (Brisbane).

Am Busbahnhof wurde ich dann von Laura <3 abgeholt, die mir halt mein Zeug zum Hostel zu bringen.
Das Hostel ist super zentral, leider etwas von der Busstation entfernt und direkt neben dem Hilton Hotel :D

Auf dem Weg zu Lauras Hostel zeigte sie mir noch ein bisschen die Stadt und dann brachte ich sie zum Bus, denn sie fuhr weiter zu einer Tour im Outback. (Cowboytraining :D)

In Brisbane gibt es nicht so viel zu sehen, wenn man nur zum Sightseeing da ist.
Ich hatte eigentlich schon am ersten Tag so ziemlich alles abgeklappert, wie den Botanischen Garten (gibt's irgendwie in jeder noch so kleinen Stadt), Southbank mit der kuenstlichen Lagune, das Queensland Museum (aber auch nur, weil es keinen Eintritt kostet) und die Innenstadt.

Am Dienstag wollte ich mich dann eigentlich mit der Australierin treffen, die Mama und Papa noch von frueher kennen. Leider wartete ich eine Stunde in ihrem Office um dann herauszufinden, dass sie im Krankenhaus ist, weil ein Kollege waehrend der Arbeit umgefallen ist.

Also verbrachte ich den Rest des Tages damit in der Library Wifi zu schnorren, mit Carina zu
telefonieren und dann die kostenlose Faehre zu nehmen, die ueber den Fluss in Brisbane schippert!

Am Abend habe ich mir dann noch einen Kinobesuch gegoennt!
Normalerweise kostet dieses Kino 6,80! Da ich aber zuerst das falsche Kino gebucht hatte musste ich also den doppelten Preis bezahlen! Das passiert mir niiiiiiiie wieder! -.-
Hat sich trotzdem gelohnt: Hunger Games ist der Hammer! Und vor allem auf Englisch hat's richtig Spass gemacht den anzuschauen!

So sieht also ein Weihnachtsbaum in Australien aus :D
Am naechsten Tag checkte ich dann aus dem Hostel aus, lief mit meinem gesamten Gepaeck noch
ueber den Markt, der auf dem Platz in der Stadt war (gleich mal alles probiert, was man an jedem Stand versuchen durfte :D)
Und dann traf ich mich doch noch mit Diane zum Lunch, (Asiatisches Essen *_*) bevor es dann auch schon weiterging nach Byron Bay!


1 Tag im umwerfenden Noosa :)

Nachdem wieder alle Sachen in den Backpack gestopft wurden, ging es auf nach Noosa!
Eine Englaenderin von meiner Tour auf Fraser Island hatte zufaellig das gleiche Hostel wie ich in Noosa gebucht und ich traf auch noch Lianne wieder, eine Hollaenderin aus Agnes Water, die dann auch mit mir in einem Zimmer war.

Die Fahrt im Bus war leider nicht so super, denn die Klimaanlage war kaputt und es war einfach nur die Hoelle pur!

Zum Glueck wurden wir dann vom Hostel abgeholt und mussten unser Gepaeck nicht noch ewig schleppen.





Da ich ja nur eine Nacht in Noosa geblieben bin, wollte ich auch etwas sehen und so sind ich, Lianne und die Englaenderin (Ellie) am Nachmittag gleich los zum Nationalpark um den Coastal Way entlangzulaufen.
Auf dem Weg trafen wir dann noch auf eine Gruppe von 4 Leuten, von denen Lianne und Ellie jeweils jemanden kannten und sie schlossen sich uns gleich an.






Der Weg dauerte knapp 3 Stunden, war hammer anstrengend, aber wunderschön!


Der gesellte sich kurzzeitig zu uns! :)

Man laeuft immer entlang der Kueste,
manchmal am Strand entlang,
manchmal die Klippen entlang und wir blieben an einigen Stellen einfach nur
sitzen und beobachteten die Aussicht.


Leider dauerte die Wanderung dann nochmal eine Stunde laenger, da wir den Shuttle-Bus zurueck zu unserem Hostel verpassten und dann noch eine Stunde die Strasse entlang nach Hause laufen mussten. Dabei haben wir aber noch den schoenen Sonnenuntergang beobachten koennen.

Fraser Island! :)

Am Mittag kam ich in Rainbow Beach an (wo echt nichts ist ausser Hostels, ein paar Laeden fuer die ganzen Touris und ein Strand..
Nachmittags war dann unser Briefing fuer die Tour am naechsten Tag.
Wir wurden in Gruppen eingeteilt, die sich die naechsten 3 Tage ein Auto teilen wuerden.
1. Ueberraschung: In meiner Gruppe ist kein einziger Deutscher!! *-*
3 Schwedinnen, 2 Englaenderinnen, 2 Englaender, eine Franzoesin und eine Daenin.
Dann mussten wir nochmal Geld fuer Feuerholz (laecherlich) und Unfallversicherung hinblaettern.

Am naechsten Tag hiess es dann um halb 7 aufstehen, die restlichen Sachen packen, fruehstuecken (es gab kostenlose Pancakes *_*), auschecken und das Gepaeck verstauen, das man nicht mit auf die Insel nimmt.
Danach ging es leider noch eine Ewigkeit bis wir endlich losfuhren, weil noch alle Sachen in die Autos verstaut warden musste, wobei keiner einen Plan hatte was er jetzt eigentlich genau machen soll und die Guides uns irgendwie auch keine so grosse Hilfe waren..
Es ging nochmal zurueck ins Hostel, wo wir wieder einen Vortrag ueber Verhaltensregeln, Gefahren usw. auf Fraser bekamen und dann gings aber auch endlich los!!

Meine Gruppe war in dem grossen Auto, das von dem Guide gefahren wurde, weshalb am ersten Tag niemand von uns selbst gefahren ist.
Leider war das Wetter nicht so super und als wir auf die Faehre gewartet haben, fing es auch an zu regnen.
Aber auf der Insel fuhren wir dann Richtung Norden, hinaus aus dem Regen und hinein in die Sonne!!!
Auf dem Weg sahen wir auch ein paar Delfine am Strand entlangschwimmen (sogar ein Babydelfin <3)

Der erste Stop war dann Lake Wabby. Man muss vom Strand aus 40 Minuten laufen und da waren alle ganz froh, dass das Wetter nicht so super war.
Ploetzlich steht man dann inmitten einer Wueste und eine steile Sandduene spaeter findet man den kaeltesten See der Insel (er ist nicht kalt, das sind normale Temperaturen unseres Schwimmbads im Sommer :D)
In dem See sind lauter kleine Fische, wie wenn
man in so ein Shop geht, wo man seine Fuesse in ein Wasser mit Fischen haelt, damit sie die tote Haut von dem Koerper essen.
Sobald man nur einen Schritt in den See macht ist man umringt von den Fischen und ich sag's euch: das kitzelt wie Hoelle :D

Danach ging's auch schon zu unserem Camp, wir zogen in unsere Zelte ein und kochten zusammen Abendessen.

Am naechsten Tag ging's dann schon recht frueh weiter: Unsere Gruppe bekam diesmal einen Wagen zum selber fahren!
Wir fuhren ins Inland der Insel zum groessten und schoensten See der Insel: Lake McKenzie (auch Mecces genannt). Der Sand ist fast genauso fein wie auf Whitehaven Beach und unser Guide gab uns den Tipp erstmal ein Ganzkoerper-Peeling zu machen + Haare.
Gesagt, getan: Alle Maedels natuerlich sofort Beauty-Session veranstaltet und es hat echt geholfen! Haare und Haut waren danach extreme weich!!

Nach dem Lunch ging's dann ab weiter zur Central Station, wo mal ziemlich viele Leute auf Fraser gewohnt haben und machten einen kleinen Regenwaldspaziergang.
Die naechste Strecke Richtung Strand bin ich dann gefahren!! Das war der HAMMER!
Ich hab zwar erstmal meine Hand gegen das Fenster neben mir gehauen, weil ich auf der rechten Seite schalten wollte, aber sonst hats geklappt :D


Vom naechsten Halt habe ich leider keine Bilder, denn da waren wir am Eli Creek, auch Lazy River genannt. Man laeuft einen Steg in den Wald hinein und legt sich dann in einen kristallklaren kleinen Bach, dessen Stroemung einen ganz gemuetlich wieder an den Strand zurueckbringt (deshalb keine Kamera dabei gehabt)
Ein paar Australier waren da gerade am Campen und hatten Schlauchboote und Gummireifen dabei, die sie uns netterweise ausgeliehen haben, was das ganze noch lustiger machte. Ich hatte fast das Gefuehl ich bin in irgendeinem Hallenbad und steh in der Schlange zu einer Rutschbahn. Nur war das ganze im Wald und langsamer :D



Der letzte Stop des Tages war Maheno Wreck!
Ich und 2 andere Maedels wollten ein Stueck abseits der Gruppe zuerst das Info-Schild ueber das Schiff lesen und dabei bekamen wir alle dann ein bisschen Panik. Denn ploetzlich tauchten 2 Dingos auf, die immer naeher auf uns zugelaufen kamen! Zum Glueck kam unser Guide auf uns zugelaufen und beruhigte uns ein bisschen und wir konnten ein paar geniale Bilder von den Dingos schiessen!













Am naechsten Tag hiess es dann auch schon Sachen packen und alles in die Autos verstauen.
Heute ging's in den Norden der Insel.


Zuerst badeten wir in den Champagne Pools, die einzige Stelle, an der man im Meer baden kann, weil die Steine um den "Pool" herum einen natuerlichen Schutzwall bilden

 




In der Naehe ist dann auch gleich Indian Heads, der gefaehrlichste, aber fuer mich auch der schoenste Punkt der Insel.
Man muss erst einmal einen kleinen Berg hinaufsteigen und hat dann von oben, direkt an den Klippen einen genialen Ausblick auf Strand, Meer, Schildkroeten (wenn man Glueck hat sogar Haie oder Delfine).





Unser letztes Lunch hatten wir wieder bei Eli Creek, wo wir uns nochmal ein paar Mal in dem faulen Fluss trieben liessen!

Dann ging's leider auch schon wieder zurueck auf's Festland (back to reality)

Montag, 24. November 2014

Amelie cruist ueber's Wasser und ueber's Land

Nach den 2 ziemlich ereignislosen Wochen in Mackay geht's jetzt endlich weiter Richtung Sueden.
Der neachste Stop ist Agnes Water und 1770 (die einzige Stadt in der Welt, deren Namen nur aus Zahlen besteht!)

Laura kam mit mir nach Agnes, jedoch ist das unser letzter gemeinsamer Ort und danach bin ich wieder alleine :(

Jeden Morgen um 10 Uhr kann man fuer 17 $ (das ist unglaublich billig fuer australische Verhaeltnisse) 3 Stunden surfen. Dieses Angebot haben wir uns natuerlich nicht entgehen lassen. Bis man aber im Wasser ist dauert es eine Weile, weil man erst an Land ueben muss usw...
Leider musste ich nach einer Stunde schon wieder aufhoeren, denn die Surfbretter reiben so krass an den Beinen, Bauch und Armen, dass die "Wunden" jetzt (5 Tage speater) immer noch da sind :D
Vielleicht starte ich an einem anderen Ort nochmal einen Versuch, denn es ist echt verdammt schwer auf diesem Ding zu stehen!!



Am Mittag hiess es dann schnell essen, duschen und fertig machen fuer SCOOTEROO!!!
In einer Gruppe von 30 Leuten duest man auf kleinen Motorraedern durch die Landschaft, beobachtet dabei die wilden Kangurus, feahrt auf dem Highway to Hell und beobachtet zum Schluss noch den Sonnenuntergang am kleinen Hafen von 1770.

Sonst gibt's da eigentlich echt nichts zu machen, was heisst: jetzt geht's weiter nach Rainbow Beach und FRASER ISLAND ♥

Montag, 17. November 2014

Job searching but still unemployed!

In Mackay habe ich mich mit Laura und Carina wieder getroffen, bin mit ihnen in ein Zimmer gezogen und ging mit ihnen auf Jobsuche. Ob über Gumtree (eine Internetseite) oder einfach nur Lebensläufe verteilen, irgendwie funktionierte gar nix.

Nach eineinhalb Wochen sind wir nun also immernoch alle unemployed. Allerdings hat Carina in 2 Stunden ein Bewerbungsgespräch, Laura geht vll als Nanny in eine Familie unterhalb von Brisbane und ich habe möglicherweise einen Job in Rockhampton.. Allerdings haben die sich bis jetzt nicht wieder gemeldet und wenn sie sich bis heute Abend nicht gemeldet haben, buche ich einen festen Termin für meine Fraser Island Tour und bereise jetzt erst einmal die Ostküste.
Ich habe nämlich so langsam die Nase voll vom Job suchen. Es braucht nur ewig Zeit, Geld und Nerven und jetzt will ich einfach mal so schnell wie möglich weitergehen und dann in Melbourne mal wieder über einen Job nachdenken, weil mir diese ständige Suche echt die Laune vermiest!!!

Trotzdem finde ich es echt schade, dass ich in Mackay nichts gefunden habe, denn ich hätte gerne mit Laura und Carina die Zeit hier und dann auch Weihnachten und Silvester mit ihnen verbracht und eigentlich will ich gar nicht wieder alleine unterwegs sein. Aber wenn ich mir überlege, wie schnell ich bisher immer Leute kennengelernt habe, dann dürfte ich eigentlich nicht lange alleine bleiben :D

Frustriert, aber mit steigender Hoffnung

eure Amelie ♥

Another Day in Paradise! ☼

Zusammen mit Yasmin checkte ich in eines der besten Hostels, in denen ich bis jetzt war ein.
Mitten in der „Stadt“ (2751 Einwohner: ich fühle mich richtig heimisch) lagen die kleinen Häuschen trotzdem im Grünen und es fühlte sich an wie mitten im Regenwald.

Ich und Tina in den tollen engen Neoprenanzuegen
Am nächsten Tag ging ich direkt zu einer Reiseagentur und buchte meine Segeltour für den nächsten Tag und gleich dazu, die 3-Tagestour nach Fraser Island.
In meinem Hostel traf ich dann noch zufällig 2 Mädels, die ich in Townsville kennengelernt hatte und zufälligerweise hatten die beiden die selbe Tour wie ich gebucht!

Gemeinsam mit Tina und Fränzi ging es also am Sonntag auf die Segeltour. Es waren nur 11 Leute an Bord (sonst kommen bis zu 28 Leute mit), sodass wir so richtig viel Platz hatten.
Das Segeln war richtig super, aber ich hatte zwischendurch wirklich Angst ins Wasser zu fallen, weil das Boot fast 90° gekippt im Wasser dahinfuhr!

Wir hielten an einer der vielen Inseln um zu schnorcheln. In einen engen Neoprenanzug gepresst, mit Taucherbrille, Schnorchel und Schwimmnudel bewaffnet gings ins Wasser.
Zuerst war ich enttäuscht, weil alles war nur braun und grau. Doch je weiter ich von der Insel wegschwamm, desto bunter wurden die Korallen (allerdings nicht so schön wie in Cairns).
Dann segelten wir weiter zu einem anderen Ort, wo wir über Nacht blieben und am nächsten Morgen um 6 Uhr (-.-) wieder weiter fuhren.
Und dann ging es zum eigentlichen Highlight! Whitehaven Beach! ♥

Der drittschönste Strand der Welt (ich will nicht wissen, wie die anderen beiden aussehen), mit Sand, der so mikroskopisch fein ist, dass er von der NASA verwendet wird, um damit die Linsen für die Teleskope
herzustellen.
Leider darf man von dem Sand nichts mitnehmen, weil wenn das jeder Besucher machen würde, würde man pro Jahr 2 km des Strands verlieren (er ist 16 km lang).

Von Minute zu Minute wurde der Strand schöner, da durch die Ebbe immer mehr zum Vorschein kam und trotz der 3 Stunden, die wir dort verbrachten, hätte ich noch stundenlang da bleiben können. Ich stand so oft einfach nur da und habe in die Landschaft gestarrt, weil es einfach so unbeschreiblich schön war!

Doch der Tag war noch nicht vorbei! Nach einem ausgiebigen Lunch ging es weiter zur nächsten Schnorchelstelle! Kaum war man im Wasser sah man nur noch eins: Fische!
Hunderte von verschiedene Fische schwammen in Scharen um einen herum (wobei das Brot, dass die Crew ins Wasser geworfen hat auch nicht hilfreich war :D)

Am nächsten Tag gingen wir morgens um 7 Uhr gleich wieder schnorcheln und zwar mit großen Wasserschildkröten! Eine habe ich sogar aufgeweckt, die gerade schön mitten in einer Anemone geschlaffen hatte.

Danach segelten wir leider schon wieder zurück nach Airlie Beach und die Reise ging weiter nach Süden!



Mission Beach, Townsville und Magnetic Island

Nach 2 Wochen (Innis)Jail brach ich nun auf in neue Abenteuer.
Mein erster Stop: Mission Beach.
Allerdings nur für ein paar Stunden Strand, da man sonst in Mission Beach (außer Skydiving) nichts machen kann :D
Die Skydiver konnte ich bei der Landung beobachten, da genau 50 Meter neben mir, alle 1-2 Stunden eine Gruppe landete.
Während ich so ganz nichtsahnend am Stand lag, lief auf einmal Yasmin an mir vorbei (sie war mit mir auf der Regenwald-Tour).
Sie wird in 2 Tagen auch in Townsville (mein nächster Stop) sein, daher beschlossen wir gleich mal uns dort zu treffen und was zu unternehmen.

Am selben Tag fuhr ich also noch nach Townsville, wurde vo
n der Besitzerin des Hostels mit dem Shuttlebus abgeholt und noch ein bisschen durch die Stadt gefahren.

In meinem Zimmer war (welch ein Wunder) eine Deutsche, mit der ich am nächsten Tag an den Strand ging und die mir ein bisschen Townsville gezeigt hat.
Super Neuigkeit: Dabei habe ich meinen Ausweis verloren!! (zum Glück nur meinen deutschen und nicht meinen Reisepass)
Daher durfte ich am nächsten Tag erst einmal zur Polizei und musste bei so einer Hotline anrufen, wo man das melden muss (Herausforderung: Buchstabiere Oberharmersbach auf Englisch :D)

Abends machte ich mich dann mit Elisa (der Deutschen aus meinem Zimmer) und Yasmin auf nach Castle Hill. Das ist der Aussichtspunkt von dem aus man ganz Townsville sehen konnte. Oben angekommen (nach 30 Minuten steilem Aufstieg) trafen wir noch auf den Deutschen aus unserem Zimmer im Hostel und
beobachteten zusammen den Sonnenuntergang und dann den Ausblick auf die Stadt bei Nacht.

Am Abend kamen Carina und Laura aus Innisfail (beide auch keinen Job mehr) in Townsville an.
Mit den beiden und Yasmin machte ich mich am nächsten Tag auf nach Magnetic Island, die Insel, die direkt vor Townsville liegt.
Mit der Fähre ging es zur Insel und dort fuhren wir den Tag über mit dem Bus von einer Bucht zur anderen.

Zusammen mit den dreien fuhr ich am nächsten Tag dann auch schon zu meinem nächsten Stop:
Airlie Beach! ♥


2 Wochen in InnisFAIL (oder auch liebevoll InnisJAIL genannt)

Wie schon in der Überschrift angedeutet verbinde ich sehr viel Liebe mit diesem wunderschönen Ort. (Achtung: Ironie)

Nach einer Horror-Ankunft (in Cairns erst einmal 2 Stunden mit meinem Gepäck durch die Gegend geirrt und in Innisfail kein Netz, also auch langes Herumirren) bekam ich von Manager des Working Hostels Backpackers Shack schließlich ein Bett zugeteilt.

Zur Erklärung: Ein Working Hostel ist ein Hostel, dass die Backpacker, die darin wohnen an die umliegenden Farmen zu Arbeiten vermittelt. Leider bekommt nicht immer jeder einen Job und am Anfang heißt es auch immer man muss mindestens 1-2 Wochen auf einen Job warten.

Der Manager sagte zu mir ich könnte vll sogar schon diese Woche was bekommen, weil grad ziemlich viel los ist, aber in der zweiten Woche würde ich auf JEDEN FALL (haha) arbeiten können.

Gleich am ersten Tag lernte ich 4 Mädels aus Deutschland kennen!! Abends haben wir gleich mal ne Schlagerparty veranstaltet (Modern Talking, Helene Fischer und Co. Alles war dabei :D)

Die erste Woche war extrem langweilig, ich hatte tagsüber nie etwas zu tun aber abends war es immer witzig, da alle von der Arbeit „nach Hause“ kamen.
Zu uns Mädels gesellten sich dann noch 2 Finnen, die noch nicht so lange da waren und generell waren die Leute im Hostel echt witzig und alle (bis auf die schwedischen Mädels) total nett.

Daher war auch das Wochenende sehr amüsant, da immer viel gefeiert wird, wenn mal nicht gearbeitet und um 5 Uhr morgens aufgestanden werden muss.
Carina, Laura und ich (alle deutsch: SURPRISE)
Aufgrund des ständigen Aufeinandersitzens und durchgehender Langeweile, weil in Innisfail mal so gar nichts zu machen ist, entstehen auch immer wieder kleine oder größere Dramen zwischen den ganzen Leuten (ohne Witz, ich hab mich gefühlt, wie in einer Soap Opera :D)

In der zweiten Woche wurden dann recht viele Leute gefeuert, da die Bauern aufgrund des langen Winters und wenig Regen fast keine Früchte mehr hatten.
Außerdem hatten so alle das Gefühl, das die Verteilung der Jobs manchmal nicht so mit rechten Dingen zuging.
Jedenfalls beschloss ich also weiter zu reisen, weil ich nicht nochmal 3 Wochen auf einen Job warten wollte.


Also: Amelie ist jetzt auf dem Weg „down the eastcoast“

Abstecher nach Melbourne

Sorry fuer das Durcheinander der Posts!

Nach Adelaide kommt Melbourne und danach das mit dem Sommer! :D



Die erste Sache, die ich gelernt habe ist: In Australien uss es nicht unbedingt warm sein!
Die zweite Sache war: Glaub ja nicht in einem Bus, der ueber Nacht faehrt ist es warm!
Nein, es muss fuer alle Passagiere eine angenehme und deshalb konstante Temperatur herrschen, was leider heisst, dass zuerst die Heizung angeht und wenn endlich eine mollige Waerme vorhanden ist, bei der man auch einschlafen kann, wird die Klimaanlage wieder aufgedreht!
Gemaess diesem Wechselbad an Temperaturen wechselte ich auch gefuehlte 100 Mal zwischen Schlaf und genervtem Wachzustand!
Dementsprechend ausgeschlafen kam ich dann auch um 6 Uhr morgens in Melbourne an!
Natuerlich wurde es sofort besser, denn mein Hostel war definitiv um die Ecke und sehr leicht zu finden. (Achtung: starker Sarkasmus)

Nachdem ich erst einmal im Kreis gelaufen bin, habe ich mir einen Kaffee gegoennt, schnorrte mir bei Hungry Jack's (so heisst Burger King in Australien) kostenloses Wifi und versuchte dann mein Hostel zu finden. Nachdem ich es dann gefunden hatte (bin sogar noch 2 Mal daran vorbeigelaufen) konnte ich mein Gepeack da lassen und schaute mir erst einmal den Platz in der Naehe des Hostels an!




Am neachsten Tag ging ich mit einem Deutschen, einer Englaendering und deren Cousine und Cousin nach Brighton Beach. Bei 15 Grad wollte Rose (die Englaenderin) dann ernsthaft schwimmen gehen! Sie sagte sie fuehle sich bei den Temperaturen richtig heimisch :D
Letztendlich ist sie dann doch nicht schwimmen gegangen, weil wir tote Quallen am Strand gefunden haben und sie dann Angst hatte ins Wasser zu gehen!

Abends ging ich dann noch mit Piri (dem Neuseelaender, der in Melbourne wohnt, den ich in O'ha kennengelernt habe...lange Geschichte) weg und er und seine Arbeitskolleginnen gingen mit mir noch in ein paar Pubs.

Ich hab noch nicht viel von Melbourne gesehen, weil es ja auch nur ein Zwischenstop war, weshalb ich vll nochmal hingehen will!

Am 4. Oktober bin ich dann also nach Cairns geflogen!